Travelinfo

Mit unseren Reiseinformationen erhalten Sie alle wichtigen Angaben über Devisen-, Einreise- und Sicherheitsbestimmungen. Wir informieren Sie über aktuelle Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, sowie über die landesspezifischen Zollbestimmungen.

Weiterhin erhalten Sie viele relevante Kontaktadressen, Öffnungszeiten sowie Tipps rund um den Aufenthalt.

Der Service wird ihnen zu Verfügung gestellt von der

Landinformationen für Ecuador

Letztes Update: 25.10.2021 10:46:49
Landname: Ecuador      
Code: EC
ISO Code: USD
Devisenkurs: 1 Euro = 1.247 USD
Währung:
Währungsbezeichnung: US Dollar
Währungssymbol: US $
Teilungsverhältnis: 1 $ = 100 Cents
Kontinent: Amerika

Hauptstadt: Quito

Sprache: Spanisch ist offizielle Landessprache; Es werden auch Ketschua, Chibcha und indianische Sprachen sowie teilweise Englisch gesprochen.

Landesvorwahl: 00593


 

Devisenbestimmungen:

 

Landeswährung:

Einfuhr: Frei

Ausfuhr: Frei

 

Fremdwährung:

Einfuhr: Frei

Ausfuhr: Frei

 

Banknoten: USD (kleine Stückelung);

Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, American Express, Diners Club und Visa werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. 

Maestro-Karten und Kreditkarten können zwar grundsätzlich verwendet werden; das Abheben von Geld mittels deutscher EC-Karten in Ecuador ist derzeit aber nicht immer möglich. Es gibt Probleme mit der Freischaltung der Bankautomaten. Auch funktionieren deutsche Kreditkarten als Bezahlung in Geschäften, Hotels derzeit nicht regelmäßig. Einschränkungen ergeben sich auch in kleineren Orten. Geldautomaten sollten aus Sicherheitsgründen nur während der Geschäftszeiten benutzt werden. 

Geldwechsel: Empfohlen sind US-Dollar. Geld kann bei Banken und Wechselstuben (casas, de cambio) gewechselt werden. Der Geldwechsel außerhalb der Städte kann schwierig sein. Die Wechselgebühr schwankt zwischen 1% und 4% man sollte sich vor dem Umtausch erkundigen.

Währungsinformation: Gesetzliche Zahlungsmittel in Ecuador sind der US-Dollar, US-Cent-Münzen und nationale Centavo-Münzen. Da vermehrt gefälschte Geldscheine im Umlauf sind, nehmen Geschäfte und Banken in der Regel keine 50- und 100- US-Dollarnoten an. Reisende sollten dies bei der Mitnahme von US-Dollar in bar berücksichtigen 

 

Geldautomaten-Suche weltweit (ATM Locator)

http://www.mastercard.com/atmlocator/index.jsp

 

 

Aktueller Sicherheitshinweis, Quelle: Auswärtiges Amt: 10.2021

 

COVID-19

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ecuador weiterhin gewarnt. 

Das Auswärtigen Amt rät derzeit weltweit von nicht notwendigen Reisen ab, da mit weiter zunehmenden drastischen und kurzfristigen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Quarantänemaßnahem und er Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. 

Die Grenzübergänge im Luftverkehr sind grundsätzlich geöffnet.

Da die Informationen zu dieser Lage sehr Umfangreich sind, erhalten Sie genauere Angaben bei ihrer Zuständigen Botschaft, Konsulat oder Auswärtigem Amt. Informieren sie sich dort genauer.

Für Bestimmte Länder wurde eine Reisewarnung ausgesprochen. Nach einer Reise in diese Länder besteht eine Coronatest-Pflicht. Diese Liste kann sich Täglich ändern. Eine Liste der Länder findet man beim Auswärtigen Amt. 

 

Von nicht notwendigen Reisen in das gesamte Grenzgebiet zu Kolumbien, abgesehen vom Grenzübergang Tulcán, wird abgeraten. Erhöhte Vorsicht ist geboten. Die Sicherheitslage kann sich gegebenenfalls auch kurzfristig verschlechtern. 

Im Norden der Provinz Esmeraldas erfolgten zuletzt Anfang 2018 wiederholt Anschläge auf ecuadorianische Sicherheitskräfte, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden und bei denen mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte, auch unter Zivilisten, zu beklagen waren. Am 26. März 2018 wurden zwei Journalisten und ihrer Fahrer in dieser Zone entführt. 

Es kann landesweit zu Protesten und Demonstrationen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen wie Straßenblockaden kommen. 

Kriminalität:

Die Kriminalitätsrate und Gewaltbereitschaft ist hoch. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen insbesondere in den Großstädten an von Touristen sehr frequentierten Orten vor. Ein erhöhtes Risiko, Opfer eines Diebstahls, Raubüberfalls oder anderen Gewaltverbrechen zu werden, besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, sowie an der Küste. 

In der gesamten Grenzregion zu Kolumbien besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und von Aktivitäten bewaffneter, mit dem Drogenhandel in Verbindung stehender Gruppen zu werden. 

Das Risiko für Überfälle ist in der Provinz Esmeraldas, der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist besonders hoch. 

In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten und insbesondere in Bussen und Busstationen kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen, Raubüberfälle und Sexualdelikten. Die Täter wenden dabei verschiedenste Tricks an wie z. B.

  • Ablenkungsmanöver,
  • Bußgeld-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen,
  • Raub oder Vergewaltigung nach Verabreichung von Drogen (auch in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten),
  • Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen. 

Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (Wasserfälle, Vulkane, Strände) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen. 

In Montañita (Provinz Sta. Elena an der Küste) kam es in den letzten Monaten zu mehreren Fällen der Vergewaltigung von Ausländerinnen, nachdem den Opfern K.O.-Tropfen o.ä. verabreicht worden waren. Besonders gefährdet sind Einzelreisende.

  • Klären Sie bei Reisen in der Provinz Esmeralda vor Reisebeginn mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage ab und seien Sie besonders vorsichtig.
  • Nutzen Sie bei Dunkelheit auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür.
  • Achten Sie stets auf Ihr Gepäck und tragen Sie Uhren, Kameras und Mobiltelefone nicht auffällig auf der Straße. 
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf. 
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. 
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen. 
  • Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine von Unbekannten an. 
  • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinesfalls Widerstand. 
  • Achten Sie bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen und bei Wanderungen auf lokale Hinweise. 
  • Machen Sie Überlandfahrten nur tagsüber und achten vor allem in Bussen stets auf Ihr Gepäck, verstauen Sie dieses weder auf der Gepäckablage, noch unter Ihrem Sitz, auch wenn Sie von (vermeintlichen) Mitarbeitern der Busgesellschaft dazu aufgefordert werden. 
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen. 

Ein Eintrag in die Krisenvorsorgeliste wird empfohlen: https://elefand.diplo.de

Naturbedingte Risiken:

Ecuador liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, weshalb es häufiger zu auch schweren Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommt. 

Insbesondere die Vulkane Sangay (im Park Sangay) und jüngst wieder Reventador (etwa 90 km östlich von Quito) sind derzeit aktiv. Die Vulkane Cotopaxi und Tungurahua, im Touristengebiet Baños, stehen unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs, auch durch kurzfristige Sperrung der Flughäfen Guayaquil und Quito, wird hingewiesen. 

Nach Erdbeben entlang der pazifischen Küsten besteht insbesondere in Esmeralda und Manabi auch die Gefahr von Tsunamis. 

Durch Erdbebenzonen kann es zu Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs  (auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen) kommen.

Es herrscht feuchtheißes Tropenklima im Küstengebiet und östlichen Tiefland, im Andenhochland gemäßigtes Klima mit starken Temperaturschwankungen. 

In den Wintermonaten, insbesondere von Januar bis April kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Küstenregion und im Hochgebirge. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. 

Vor allem in den Sommermonaten kommt es aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen und insbesondere in Pichincha immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur muss in diesen Fällen gerechnet werden. 

 

 

Reisedokumente:

 

Pass

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. 

Bei Nichterfüllung dieses Kriteriums erfolgt eine Einreiseverweigerung mit anschließender Rückführung an den Herkunftsflughafen. 

Die Einreis mit beschädigten Reisepässen kann zur Zurückweisung durch die Grenzpolizei führen. 

Diese müssen in Ecuador stets mitgeführt werden, können auch beglaubigte Kopien sein. 

Der Einreisestempel ist obligatorisch, auch bei Einreise über die Landesgrenze von Peru oder Kolumbien.   

Visum

Für touristische Aufenthalte ist keine Visum erforderlich.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalts von bis 90 Tagen (pro Jahr) kein Visum.

Vom 1. Tag der ersten Einreise an wird das Jahr für den Aufenthaltszeitraum von 90 Tagen gerechnet. Es gilt also nicht das Kalenderjahr. Dieses Visum ist einmalig um weitere 90 Tage verlängerbar. Dazu muss das ecuadorianische Außenministerium vor Ablauf des Visums kontaktiert werden. 

Anschließend kann ein spezielles Touristen-Visum mit einer Gültigkeit von bis zu einem Jahr beantragt werden. Ein derartiges Visum kann nur alle 5 Jahre beantragt werden. 

Seit September 2018 ist für die Erteilung eines längerfristigen Visums die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador für die gesamte Verweildauer per Gesetz vorgeschrieben. Das Gleiche gilt für bereits ansässige Ausländer (also auch deutsche Residenten) bei Verlängerung von Visa und/oder Aufenthaltskarte, in diesem Fall ist ein Nachweis über gesetzliche oder private Krankenversicherung vorzulegen. 

Einreisekontrolle / Ausweispflicht

Der Einreisestempel ist obligatorisch, auch bei Einreise über die Landgrenze von Peru oder Kolumbien. Bei Verstoß gegen ecuadorianisches Aufenthaltsrecht muss mit empfindlichen Strafen gerechnet werden, bei fortgesetztem illegalem Aufenthalt auch mit Abschiebehaft. 

Der Pass oder eine Passkopie muss stets mitgeführt werden. Außerdem wird empfohlen, auch eine Kopie des Einreisestempels und der o.g. Versicherung mit sich zu führen. 

Reisen mit Kindern

Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument, welcher in jedem Fall mit einem Lichtbild versehen sein muss. (Pass oder Kinderreisepass)

Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Zur Ausreise aus Ecuador ist für Minderjährige, die auch ecuadorianische Staatsangehörige sind (deutsch-ecuadorianische Doppelstaater) oder ein Wohnsitzvisum für Ecuador haben, und nicht von den Sorgeberechtigten begleitet werden, zwingend die Vorlage einer entweder gerichtlichen, notariellen oder konsularisch beglaubigten Einverständniserklärung, z.B. vom ecuadorianischen Konsulat im Ausland, des nicht mitreisenden Elternteils erforderlich. 

Hinweis

Da sich die Einreisebestimmungen kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird, sollte vor der Einreise direkt Kontakt mit der Botschaft des Ziellandes aufgenommen werden. 

 

 

Zollbestimmungen:

 

Folgende Artikel können zollfrei nach Ecuador eingeführt werden:

300 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 200 g Tabak;

1 l alkoholische Getränke;

Parfüm für den persönlichen Bedarf;

Geschenke und Gegenstände für den persönlichen Gebrauch im Gegenwert von 200 bis max. 500 US$, je nach Länge des Aufenthalts.

Einfuhrbestimmungen:

Die Einfuhr von Schusswaffen, Munition, Narkotika ist verboten.

Frisches oder getrocknetes Fleisch, nicht in Dosen konservierte Fleischprodukte, Pflanzen und Gemüse bedürfen einer Einfuhrgenehmigung.

Bei der Ein- und Ausfuhr von Pflanzen und Tieren gelten besondere Vorschriften.

Ausfuhrverbot:

Goldbarren, Narkotika, Antiquitäten, lebende Wildtiere, aus geschützten Tierarten hergestellte Souvenirs (z.B. schwarze Koralle, Schildplatten).

Haustiere:

Für die Einfuhr von Heimtieren ist mindestens eine gültige Tollwutimpfung und Titer-Bestimmung erforderlich. 

Hinweis

Einreise- und Einfuhrbestimmungen können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. 

Mehr Information für Deutschland unter: http://www.zoll.de

 

 

Strafrechtliche Bestimmungen:

 

Drogenkonsum und -handel werden selbst bei kleinsten Mengen mit hohen Haftstrafen (ca. 8-16 Jahre) geahndet. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann daher verhängnisvolle Folgen haben.

Bei Unfällen mit Personenschäden ist mit Untersuchungshaft für alle Beteiligten zu rechnen.

Bei Verhaftungen sollte auf sofortiger Unterrichtung der deutschen Botschaft bestanden werden.

Bei Verstoß gegen ecuadorianisches Aufenthaltsrecht muss mit empfindlichen Strafen gerechnet werden, bei fortgesetztem illegalem Aufenthalt auch mit Abschiebehaft. 

 

 

Krankheit / Gesundheitsvorsorge:

 

In den größeren Städten, ist die medizinische Versorgung, mit Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Der Abschluss einer Reisekranken- mit Rückholversicherung wird dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass eine medizinische Notfallbehandlung in Privatklinken teilweise nur gegen Vorkasse oder Nachweis ausreichender Bonität erfolgt. Der Nachweis einer internationalen Krankenversicherung ist in diesen Fällen nicht ausreichend. Trotz sonstiger Sicherheitsbedenken empfiehlt die Botschaft, eine Kreditkarte mitzuführen.

Reisemediziner / Tropenmediziner: http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de

       Impfschein erforderlich/empfohlen:

  • Gelbfieber: Ja                       
  • Cholera: Nein
  • Typhus: Ja
  • Polio: Ja
  • Malaria: evtl.
  • Tetanus: Ja
  • Diphtherie: Ja
  • Pertussis (Keuchhusten): Ja
  • Mumps, Masern, Röteln: Ja
  • Influenza: Ja
  • Hepatitis A: Ja (B) evtl. 
  • Tollwut: Ja
  • Pneumokokken: Ja

 

Gelbfieber

Ein Gelbfieber-Infektionsgebiet ist Ecuador. Für Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieberinfektionsgebiete Ecuadors, insbesondere die Provinzen östlich der Anden unter 2.300m (Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios und Zamora-Chinchipe, Esmeraldas) wird allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat eine Impfung dringend empfohlen. 

Nicht generell empfohlen wird die Gelbfieberimpfung in Provinzen westlich der Anden unter 2.300m: Guayas, Los Rios, Santa Helea und Santo Domingo de los Tsachilas sowie bestimmte Gebiete von Azuay, Bolivar, Canar, Carchi, Chimborazo, Cotopaxi, El Oro, Imbabura, Loja, Pichincha und Tungurahua. 

Nicht empfohlen ist die Gelbfieberimpfung für Gebiete oberhalb von 2.300m sowie für Quito, Guayaquil und die Galapagos Inseln. 

Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z.B. bei Weiterreise in Teilgebiete von Costa Rica).

Zika-Virus

In Ecuador wird aktuell eine Zunahme von durch Mücken übertragbare Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings insbesondere für schwangere Reisende eine Gefahr darstellen können. Da es derzeit keine Behandlungsmöglichkeiten gibt, sollten gute Mückenschutzmaßnahmen ergriffen werden. Schwangere sollten generell von vermeidbaren Reisen in Zika-Endemie-Gebiete absehen. Auch eine sexuelle Übertragbarkeit kann nicht ausgeschlossen werden (Kondome benutzen).

Dengue-Viren 

Dengue-Viren werden in weiten Teilen des Landes durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es gibt weder eine Impfung noch eine Therapie gegen Dengue-Fieber. 

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. 

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es gibt weder eine Impfung noch eine Therapie gegen Chikungunya-Fieber. 

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. 

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen. 

Ein mittleres Risiko besteht im östlichen Tiefland, insbesondere in den wasserreichen Gebieten. Ein geringes Risiko besteht im übrigen Tiefland, im Osten des Amazonasgebietes, sowie in den westlichen Tieflandgebieten (v.a. Esmeraldas). Kein Risiko besteht in Höhenlagen (oberhalb 1500m), in den Städten und auf den Galapagos-Inseln. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria konsequent vor Insektenstiche. 

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. 
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). 
  • Tragen Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).       
  • Schlafen Sie unter einem imprägnierten Moskitonetz.
  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. 
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen. 

HIV/Aids

HIV / Aids ist weltweit ein Problem und einer große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Durch verunreinigte Speisen und Getränke können Infektionskrankheiten (z.B. Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankung) übertragen werden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flaschen leichter identifiziert werden. 
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. 
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. 
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. 
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.  

Leishmaniasis

Insbesondere die Haut-Leishmaniasis ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Dies ist eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren. Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte Form vorliegen. Die einzelnen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen.

  • Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
  • Schützen Sie sich vor Sandfliegen. 
  • Stellen Sie sich bei nicht heilenden Hautgeschwüren oder anhaltenden Fieberschüben in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik vor. 

Leptospire

Ganzjährig kann die Leptospire vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Informieren Sie sich beim Tropenmediziner. 

Trypanosomiasis (Mal de Chagas)

In Ecuador kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch dn Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahren nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering. 

  • Nutzen Sie zum Schutz gegen Bisse korrekt angebrachte Bettnetze. 

 Cholera

Das Risiko von Cholera besteht, eine Impfbescheinigung ist aber nicht erforderlich. Choleragebiete sind v.a. die Provinzen Guayas, Imbabura, Los Rios und Manabi. Es sollte Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene betrieben werden. Abweichend von den offiziellen Bestimmungen kann gelegentlich eine Choleraimpfung verlangt werden, insbesondere bei Ankunft aus einem Land mit Cholera bzw. bei Einreise außerhalb der internationalen Flughäfen.

Typhus

Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisenden und Langzeitaufenthalten empfohlen. Gegen Poliomyelitis nicht.

Pest

Aus der Provinz Chimborazo wurden Pestfälle gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufiges Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Tollwut

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rücksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. In der Provinz Morona Santiago (Amazonasgebiet) sind Fälle von Tollwut bei Menschen aufgetreten. Überträger sind wahrscheinlich Fledermäuse. Wer in diesen von Touristen selten besuchte Region reist, sollte nachts die Fenster geschlossen halten und eine Impfung in Erwägung ziehen. 

Filariose

Durch Stechmücken kann während der Regenzeit (November - Juni) Filariose übertragen werden. Überwiegend im Nordwesten (Esmeraldas). Ein guter Insektenschutz wird empfohlen.

Hepatitis

Hepatitis A, B und E kommen vor. Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht bei Hepatitis A und daher wird ein Impfschutz empfohlen. Die Hepatitis B Impfung sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

COVID-19

Coronaviren sind eine Virusfamilie, die vorrangig bei Wirbeltieren Erkrankungen auslösen kann. Es besteht zudem die Möglichkeit der Überwindung der Artenbarriere, d.h. eine Infektion aus dem Tierreich kann auf Mensch übertreten. 

Coronaviren kommen weltweit vor und werden vor allem per Tröpfcheninfektion übertragen. Erkrankte zeigen vorrangig Infekte der Atemwege. Typische Symptome der Erkrankung sind laut Fieber, Husten, Atemnot, Gliederschmerzen und Erschöpfung. In schweren Fällen tritt eine Lungenentzündung mit beidseitigen Lungeninfiltraten auf. Eine Impfung gegen Coronaviren wurde entwickelt und wird eingesetzt.  Präventiv kommen eine Reihe von Hygienemaßnamen sowie die Isolation von Erkrankten in Betracht. Die Virusübertragung von Mensch zu Mensch ist bestätigt. Die Inkubationszeit liegt in einem Bereich von 1 bis 14 Tagen bzw. im Schnitt bei 5 Tagen. 

Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung von eventuell eintretenden Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. 

Notruf:

Polizei: 101 oder 911

Notarzt: 131

Feuerwehr: 102


 

Verkehr:

 

Verkehrsausrichtung: Rechtsverkehr;

Promillegrenze: 0,3 ‰;

Geschwindigkeitsbeschränkungen:

  • innerorts: 60 km/h;
  • außerorts: 80-90 km/h

Beschilderung befolgen!

Durch sehr unterschiedliche Fahrbahnen, werden die Fahrten auf dem ausgedehnten Straßennetz, oft gefährlich. Einige Straßen werden renoviert, viele Straßen haben jedoch, aufgrund von Erdbeben und Überschwemmungen (im Süden), große Schlaglöcher und Risse. Zwischen der Hauptstadt (Quito) und den anderen Großstädten (Guayaquill, Latacunga, Ambato, Riobamba) sind die Straßen vollständig asphaltiert.

Ecuador weist eine sehr hohe Unfallrate auf. Grundlegende Sicherheitsvorkehrungen werden häufig nicht eingehalten. Der Fahrstil entspricht nicht den in Mitteleuropa üblichen Standards. Insbesondere Busse sind sehr häufig in schwere Unfälle verwickelt. Besonders Fahrten in der Nacht sind mit einem erhöhten Risiko verbunden. 

Bus: Die Buslinien in den Städten haben Einheitsfahrpreise. Fernbusse stehen auch zur Verfügung, es sind aber Platzreservierungen erforderlich. Ecuador hat eines der höchsten Unfallraten durch Busse. 

Taxi: findet man vor allem in größeren Städten. Tarife sind in allgemeinen günstig, der Fahrpreis sollte aber im Voraus vereinbart werden. Taxameter sind nicht immer vorhanden (in Quito meistens schon). Nicht registrierte Taxis sollten gemieden werden.

Mietwagen: Internationale Mietwagenfirmen sind vertreten. Fahrer müssen mindestens 26 Jahre alt und seit mindestens 2 Jahren im Besitz eines Führerscheins sein. Manche Vermieter geben ein Höchstalter von 69 Jahren an. 

Unterlagen: Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. 

 

 

Allgemeine Informationen:

 

Telefonnummer zur Kartensperrung:

EC-Karten: 0049-1805 02 10 21 oder 0049-69 74 09 87;

American Express: 0049-69 97 97 10 00;

Visa: 0049-800 81 18 440 oder 001-41 05 81 38 36;

MasterCard: 0800-819 10 40 (in Deutschland) oder 001-63 67 22 71 11;

Diners Club: 0049-203 34 77 905;

Zentral Sperr-Notruf: 0049-116 116;

 

Öffnungszeiten:

Banken: Im Allgemeinen: Mo. - Fr. 08:30 - 16:00 / 17:00 Uhr, samstags morgen.

Geschäfte: Mo. - Fr. 09:00 - 13:00 und 15:00 - 19:00 / 20:30 Uhr. In den großen Städten haben große Discounter, länger geöffnet.

Postämter: Mo. - Fr. 08:00 - 19:00 Uhr, Sa. 08:00 - 12:00 Uhr. Von Ort zu Ort unterschiedlich.

Informieren sie sich vor Ort über die genauen Öffnungszeiten, da sie abweichen können. 

 

Elektrizität / Stromnetz:

110 / 120 Volt, 60 Hz;

Adapter und Transformator erforderlich. Mit Stromausfällen muss gerechnet werden. 

 

Trinkgeld:

Die Gehälter des Dienstpersonals in Hotels und Restaurants sind relativ niedrig, sodass die Trinkgelder einen nicht unwesentlichen Teil des Einkommens darstellen. In Bars und Restaurants gibt man ca. 10% des Rechnungsbetrages, bei guten Service auch mehr. Zimmermädchen in Hotels bekommen ca. 1 US$ pro Tag, auch Taxifahrer und Fremdenführer freuen sich über ein kleines Zusatzhonorar, das jedoch vom Umfang der erbrachten Leistung abhängt.

 

Zeit:

MEZ -6;

Keine Sommer- / Winterzeitumstellung in Ecuador. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -6 Std.  und im Sommer -7 Std;

Galápagos-Inseln: MEZ -7;

Keine Sommer- / Winterzeitumstellung aus den Galápagos-Inseln. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -7Std. und im Sommer -8 Std;

 

 

Botschaften:

 

Botschaft der Republik Ecuador

Joachimsthaler Straße 12

10719 Berlin, Deutschland

Tel.: (0049) (030) 800 96 95   

Fax: (0049) (030) 800 96 96 99

E-Mail: info@ecuadorembassy.de

Web.: https://alemania.embajada.gob.ec/

 

Botschaft der Republik Ecuador

Goldschmiedgasse 10/205

1010 Wien, Österreich

Tel.: (0043) (01) 535 32 08 oder 535 32 08 

Fax: (0043) (01) 535 08 99

E-Mail: mission@ecuadorvienna.at

 

Botschaft der Republik Ecuador

Kramgasse 54

3011 Berne, Schweiz

Tel.: (0041) (031) 351 17 55

E-Mail: secretaria@embajadaecuador.ch

Web.: http://www.embajadaecuador.ch

 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Avenida Naciones Unidas y República de El Salvador, Edificio "Citiplaza", Piso 14

Casilla 17-17-536

Quito, Ecuador

Tel.: (00593) (02) 297 08 20 

Fax: (00593) (02) 297 08 15

Web.: http://www.quito.diplo.de

 

Honorargeneralkonsulat der Republik Österreich

Site Center Torre 1 - Oficina 4, Calle del Establo, Sector Santa Lucia, Cumbayá alta

Quito, Ecuador

Tel.: (00593) (02) 380 1150

Fax: (00593) (02) 244 32 76

E-Mail: info@consulado-quito.de

Web.: http://www.consulado-quito.at

 

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Avenida Amazonas N35-17 y Juan Pablo Sanz

Edificio Xerox, 2do piso

Casilla 17-11-4815

Quito, Ecuador

Tel.: (00593) (02) 243 49 49  

Fax: (00593) (02) 244 93 14

E-Mail.: quito@eda.admin.ch

Web.: http://www.eda.admin.ch/quito

 

 

Unsere Angaben basieren auf Quellen, die wir für zuverlässig halten. Dennoch kann keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts übernommen werden.

Ein Service von Internationaler Sortenerkennungsdienst R.L. GmbH.