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Mit unseren Reiseinformationen erhalten Sie alle wichtigen Angaben über Devisen-, Einreise- und Sicherheitsbestimmungen. Wir informieren Sie über aktuelle Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, sowie über die landesspezifischen Zollbestimmungen.

Weiterhin erhalten Sie viele relevante Kontaktadressen, Öffnungszeiten sowie Tipps rund um den Aufenthalt.

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Landinformationen für Ägypten

Letztes Update: 12.08.2019 09:55:43
Landname: Ägypten      
Code: EG
ISO Code: EGP
Devisenkurs: 1 Euro = 21.987 EGP
Währung:
Währungsbezeichnung: Ägyptische Pfund
Währungssymbol: £
Teilungsverhältnis: 1 LE= 100 Piaster = 1000 Milliemes
Kontinent: Afrika

Hauptstadt: Kairo (EL Kahira)

Sprache: Amtssprache ist Arabisch. Französisch und Englisch werden häufig gesprochen.

Vorwahl: 0020

 

 

Devisenbestimmungen:

 

Landeswährung:

Einfuhr: Max. 5000 E£.

Ausfuhr: Max. 5000 E£.

 

Fremdwährung:

Einfuhr: Euro und US$ bis zu 10.000 US$, Deklarationspflicht.

Ausfuhr: Euro und US$ bis zu 10.000 US$, Deklarationspflicht.

 

Banknoten: USD (kleine Scheine).

 

Kreditkarten: MasterCard, American Express, Diners Club und Visa werden begrenzt akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

 

Reiseschecks: Reiseschecks werden in USD, Britischem Pfund Sterling oder EUR empfohlen. Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig. 

 

Geldwechsel: Fremdwährungen dürfen nur in Banken und offiziellen Wechselbüros umgetauscht werden; der Umtausch muss jeweils auf dem amtlichen Währungsformular festgehalten werden. Geldautomaten sind eingeschränkt, nur bei einigen Großbanken, an denen man mit Visa / MasterCard Geld abheben kann.

 

Geldautomaten-Suche weltweit (ATM Locator)

http://www.mastercard.com/atmlocator/index.jsp

 

 

Aktueller Sicherheitshinweis, Quelle Auswärtiges Amt, Stand: 08.2019

 

Es besteht landesweit weiterhin ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge. Diese richten sich meist gegen ägyptische Sicherheitsbehörden, vereinzelt aber auch gegen ausländische Ziele und Staatsbürger. Zuletzt forderte am 4. August 2019 ein Autobombenanschlag im Zentrum von Kairo mindestens 20 Todesopfer und zahlreiche Verletzte. 

Der nach einem Terroranschlag im April 2017 verhängte landesweite Ausnahmezustand dauert an und wurde seither alle drei Monate verlängert. Die Maßnahme geht mit erhöhten Eingriffsbefugnissen für Sicherheitskräfte und Militär einher. Vor allem nachts ist mit verstärkten Kontrollen durch Sicherheitskräfte zu rechnen. 

Seit 2016 ist es wiederholt zu Anschlägen auf koptische Christen und koptische Kirchen gekommen. Dabei gab es zahlreiche Tote und Verletzte. 

 

Die terroristische Organisation ISIS, die sich selbst auch "Islamischer Staat" nennt, hat mit Anschlägen auf die Interessen westliche Länder gedroht. Es ist nicht auszuschließen, dass aufgrund dieser Drohung westlicher Ausländer auch im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte, von Entführungen und von kriminellen Übergriffen durch ISIS-Sympathisanten werden können. Erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. an Orten, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. Das Auswärtige Amt rät daher zu erhöhter Wachsamkeit. Menschenansammlungen sollten gemieden und den Anweisungen örtlicher Sicherheitsbehörden gefolgt werden. Die Berichtserstattung in den Medien sollte beobachtet werden.

Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereich des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El-Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.

Ein Eintrag in die Krisenvorsorgeliste wird empfohlen: https://elefand.diplo.de

Kriminalität:

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jacking, Handtaschenraub, vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.    

Bei allein reisenden Frauen besteht die Gefahr sexueller Belästigung. 

 

 

Reisedokumente:

 

Pass:

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, muss bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

(1) Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien und Portugal können für einen vorübergehenden touristischen Aufenthalt mit einem noch mindestens 3 Monate gültigen Personalausweis einreisen, die Visumspflicht bleibt jedoch bestehen. Bei der Einreise  mit Personalausweis muss eine spezielle Einreisekarte ausgefüllt werden (Art Visum) die mit einem aktuellen Passfoto versehen wird. Die Einreise mit Reisepass ist einfacher und schneller

 

Reisen mit Kindern:

Deutsche: Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument, der in jedem Fall mit einem Lichtbild versehen sein muss.(Pass oder Kinderreisepass).

Österreich, Schweiz und Türkei: Eigener Reisepass.

Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumsbestimmungen wie für ihre Eltern.

 

Visum:

Ein Visum ist für alle Staatsbürger erforderlich.

Eine Visagebühr wird bei Ankunft erhoben.

Im Dezember 2017 hat die ägyptische Regierung ein internetbasiertes System zur Erteilung von "E-Visa eingeführt. Anträge auf elektronische Visa können über die Plattform visa2egypt gestellt werden. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wird das vorstehend beschriebene System (insbesondere die Möglichkeit der Erteilung von Visa "on arrival" an den Flughäfen) hierdurch bis auf weiteres lediglich ergänzt, aber nicht ersetzt. Laut Berichten kommt es noch zu Problemen bei der Beantragung, da Rechtschreibfehler oder zu lange Namen zu einer automatischen Ablehnung führen können. Die Gebühr wird in solchen Fällen nicht erstattet. Ein Beschwerdemechanismus ist nicht vorhanden. Daher wird empfohlen, bis auf weiteres auf die Möglichkeit des Visums "on arrival" zurückzugreifen. 

Besondere Auflagen sind bei einer Einreise aus Israel zu beachten. Am Grenzübergang Taba/Eilat erhält man lediglich ein 14-tägiges Visum für die Sinai-Halbinsel. 

 

Hinweis:

Doppelstaater (z.B. Deutsch/Ägypter) werden grundsätzlich als Ägypter behandelt. Sie unterliegen uneingeschränkt den ägyptischen Gesetzen, sobald sie sich in Ägypten aufhalten. (u.a. Wehrpflicht, Familienrechtliche Bestimmungen). Nach ägyptischem Recht dürfen minderjährige Kinder (unter 21 Jahren) ohne Zustimmung des (ägyptischen) Vaters nicht ausreisen. 

Da sich die Einreisebestimmungen kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird, sollte vor der Einreise direkt Kontakt mit der Botschaft des Ziellandes aufgenommen werden. 

 

 

Zollbestimmungen:

 

Folgende Artikel können zollfrei nach Ägypten eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 200 g Tabak;

1 l alkoholische Getränke;

1 l Eau de Cologne und Parfüm für den persönlichen Gebrauch;

persönliche Gebrauchsgegenstände wie Haar Fön und Rasierapparat und Wertsachen bis 100 E£.

Personen die mit wertvollen elektronischen Geräten wie Kameras, Videokameras und Computern reisen, müssen diese Gegenstände in ihrem Reisepass eingetragen haben. Falls sie im Land bleiben, werden Zollgebühren fällig.

 

Einfuhrverbot:

Drogen, Betäubungsmittel, Medikamente (außer zum persönlichen Gebrauch) und Baumwolle, sowie lebende, gefrorene und ausgestopfte Vögel; Vogelprodukte und Produkte aus Vögeln. Eine vollständige Liste ist vom Ägyptischen Fremdenverkehrsamt erhältlich.

Die Einfuhr von Drohnen ohne eine vorher einzuholende Genehmigung der ägyptischen Zivilluftfahrtbehörde ist untersagt. Bei Feststellung im Rahmen der Einreisekontrollen durch den Zoll werden die Drohnen beschlagnahmt und es kann zu Verhaftungen und Strafverfolgung kommen. 

 

Ausfuhrverbot: 

Es besteht ein striktes Ausfuhrverbot für antike Gegenstände (mehr als 100 Jahre alt) , alle unter Natur- und Artenschutz stehenden Pflanzen und Tiere (z. B. Korallen). Nicht ausgeführt werden dürfen Drogen und Lebensmittel. Auf Märkten gekauftes Gold und Silber darf nur in kleinen Mengen für den persönlichen Gebrauch ausgeführt werden.

Für die Ausfuhr von Teppichen wird eine Genehmigung des Handelsministeriums benötigt. 

Die Wiederausfuhr von ägyptischen Altertümern, die von nach Ägypten einreisenden Ausländern mitgebracht werden, ist nicht gestattet, selbst wenn diese Gegenstände im Herkunftsland auf legalem Wege erworben wurden und dafür ein Nachweis erbracht werden kann. 

Mehr Information bei der Botschaft des Ziellandes und für Deutschland unter: http://www.zoll.de

 

 

Strafrechtliche Bestimmungen:

 

Drogendelikte werden schon bei Geringfügigkeit mit harten Strafen (Gefängnis bis hin zur Todesstrafe in besonders schweren Fällen) geahndet.

Anders als in Europa sind in Ägypten Prostitution und Ehebruch strafbar. Darüber hinaus bestehen weit gefasste Tatbestände zum Schutz der Moral oder Religion, nach denen auch Homosexualität geahndet werden kann, zumal wenn sie offen gezeigt wird. Allerdings ist bisher kein Fall bekannt geworden, in dem ein ausländischer Tourist tatsächlich aufgrund dieser allgemeinen Bestimmungen strafrechtlich verfolgt wurde.

Nachdem bei einem Konzert am 22. September 2017 eine Regenbogenflagge geschwenkt wurde, kam es zu zahlreichen Verhaftungen von LGBTI (Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle). Mehrere Personen wurden aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Eintretens für die Rechte von LGBTI zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Menschenrechtsorganisationen berichten, dass ägyptische Behörden auch dating apps einsetzen, um LGBTI ausfindig zu machen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch ausländische Touristen Opfer dieses Vergehens werden können. 

Das Fotografieren und Filmen von Militäreinrichtungen, Militärfahrzeugen und Militärpersonal ohne entsprechende Genehmigung ist nicht gestattet; dasselbe gilt für Gefängnisse bzw. Gebäude der Gefängnisverwaltung. Bei Verstoß droht Beschlagnahme des Foto- / Filmapparates und Festnahme.

Bei der Einfuhr und der Verwendung von Drohnen auch an Urlaubsorten ohne besondere Genehmigung der ägyptischen Behörden kann zur Beschlagnahme der Drohnen und Verhaftungen und Strafverfolgung kommen. 

Bei kritischen Äußerungen über Ägypten und politischen Kommentaren mittels sozialer Medien ist besondere Vorsicht geboten. Solche können unter anderem als strafbare Beleidigung und Diffamierung Ägyptens und seiner Institutionen (z. B. Staatspräsident und Sicherheitskräfte) oder als strafbares "Verbreiten falscher Gerüchte" verfolgt werden. 

mehr unter: http://www.kairo.diplo.de

 

Sozialverhalten:

Bei Aufenthalten außerhalb von Hotel- und Ferienanlagen, in Städten und bei Reisen über Land ist eine nicht körperbetonte Arme und Beine bedeckende Kleidung angemessen. 

In jüngster Zeit mehren sich Berichte, nach denen insbesondere allein reisende Frauen sexueller Belästigung ausgesetzt sind. 

Ägypten ist ein islamisch geprägtes Land. Die Rücksichtnahme auf die Moralvorstellungen einer islamisch geprägten Gesellschaft beim Aufenthalt in Ägypten ist allgemein geltendes Gebot der Achtung, Höflichkeit und des gesunden Menschenverstandes. 

 

 

Krankheit / Gesundheitsvorsorge:

 

Krankenhäuser und Apotheken stehen Besuchern vor allem in den Großstädten und Urlaubsgebieten zur Verfügung. Die medizinische Versorgung auch außerhalb Kairos hat sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert, dennoch entspricht sie auch in den Touristenzentren nicht immer westeuropäischem Standard. Daher wird der Abschluss einer Auslands-Reisekrankenversicherung empfohlen, die auch einen im Notfall medizinisch notwendigen (Flug-) Rücktransport abdecken sollte. Eine tropenmedizinische Beratung wird empfohlen. 

Reisemediziner / Tropenmediziner: http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de

                   Impfschein erforderlich / empfohlen:

Gelbfieber:                                    Nein                          

Cholera:                                        Nein                          

Typhus:                                         Ja

Polio:                                            Ja                             

Malaria:                                         Nein (Tabletten)

Hepatitis A:                                    Ja (B+C) evtl.

Meningokokken Meningitis (ACWY): Ja

Tollwut:                                         Ja            

Mumps, Masern, Röteln:                 Ja

Keuchhusten:                                Ja          

Tetanus:                                       Ja  

Diphtherie:                                   Ja

Influenza:                                     Ja

Pneumokokken:                            Ja

 

(1) Gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden eine Impfbescheinigung verlangt, wenn sie aus einem ausgewiesenem Infektionsgebiet (WOH) einreisen wollen. Zusätzlich wird die Gelbfieberimpfung nach Transit und Aufenthalt in den folgenden Ländern verlangt: Botswana, Malawi, Mauretanien, Belize, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Trinidad und Tobago. Reisende, die aus dem Sudan kommen, müssen einen Impfnachweiß bzw. die Bescheinigung einer sudanischen Behörde vorlegen, dass sie sich in den letzten sechs Tagen nicht südlich von 15° nördlicher Breite aufgehalten haben.

(2) Die Malaria-Art Plasmodium vivax und die gefährlichere Form Plasmodium falciparum können von Juni bis Oktober in der Region um Al Faiyoum (Nil-Oase) auftreten, jedoch besteht nur ein geringes Risiko (keine Fälle seit 1998). In Alexandria und Kairo besteht kein Malaria-Risiko.

(3) Einen Vorrat an entsprechenden Medikamenten sollten sie für Magen- und Darmprobleme mitnehmen. Da sie sehr häufig auftreten. Als Trinkwasser und zum Zähneputzen sollte man nur Mineralwasser verwenden. Für die ersten Wochen des Aufenthalts empfiehlt es sich, abgefülltes Wasser zu trinken, welches überall erhältlich ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Dosenmilch oder Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte müssen aus abgekochter Milch hergestellt sein. Fisch- und Fleischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Obst sollte geschält und Gemüse gekocht werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmittel aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

(4) Bilharziose-Erreger kommen im Süßwasser vor (vor allem im Nildelta, Niltal und im Suezkanal-Gebiet). Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

(5) Vereinzelt tritt die durch Insekten verursachte Filariose im Nildelta auf. Ein Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.

(6) Durch Kleiderläuse kann Fleckfieber landesweit übertragen werden. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

(7) Es besteht eine erhöhtes Infektionsrisiko für Hepatitis A und B. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

(7a) (Hepatitis C) Die Erkrankung hat weltweit die höchste Prävalenz in einer Bevölkerung. Übertragungsrisiko besteht insbesondere bei direktem Blutkontakt. (Körper-Piercing, Tätowierungen, Maniküre).

(8) Leishmaniose tritt vereinzelt im Norden auf. Empfehlenswert ist ein wirksamer Insektenschutz.

(9) Alljährlich werden während der Trockenzeit von Dezember bis Mai vermehrt Meningokokken-Meningitis Erkrankungen registriert. Vor allem im Niltal.

(10) Tollwut kommt vor. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

(11) Für eine Arbeitserlaubnis ist ein negativer HIV-Test in englischer Sprache erforderlich.

(12) Erstmals ist in Ägypten Dengue-Fieber aufgetreten. Dengue wird bisher nur an der Küste zum Roten Meer durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen (möglicher Todesfolge) auf. Diese sind jedoch bei Reisenden extrem selten. Da es keine Impfung oder Medikamente gibt wird ein guter Mückenschutz empfohlen. 

Vogelgrippe:

Die Vogelgrippe wurde festgestellt. Mehr als 30 Millionen Tiere sind ihr bisher zum Opfer gefallen. 

Reisende sollen sich daher von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichten und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekochte können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.

Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung von eventuell eintretenden Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. 

Notruf:

Polizei:  122 (in Kairo)

Feuerwehr: 125 (in Kairo) oder 180

Unfallrettung: 123 (in Kairo)

Krankheitsfall: 999


 

Verkehr:

 

Verkehrsausrichtung: Rechtsverkehr;              

Geschwindigkeitsbeschränkungen:

Autobahnen 90 km/h;

Wüstenautobahn 100 km/h (zwischen Kairo und Alexandria);

In Ortschaften: 50 km/h;

Neben dem gut ausgebauten Straßennetz im Niltal und im Delta gibt es Asphaltstraßen, die entlang der Küste am Roten Meer und am Mittelmeer verlaufen. Die Straße durch die westlichen Wüstenoasen von Asyut nach Giza ist durchgehend asphaltiert. Für die Benutzung der Autobahnen im Nildelta muss eine Mautgebühr bezahlt werden. Die Wüstengebiete sollte man nur mit Führer und entsprechender Ausrüstung selbst fahren. Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer stark erhöhte Unfallgefahr.

Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer stark erhöhte Unfallgefahr, dies gilt vor allem bei der Benutzung von Reise- und Minibussen.

Bei Individualreisen mit dem PKW - von denen aufgrund der Hinweise derzeit ohnehin weitgehend abgeraten wird - ist zu beachten, dass die Versorgung mit Treibstoff nicht in allen Gebieten Ägyptens uneingeschränkt sichergestellt ist.   

Bus: Das nationale Busnetz versorgt das Niltal und die Küstenstraßen. Das Streckennetz ist inzwischen so gut ausgebaut, dass fast jeder Ort, der an einer Straße liegt, mit dem Bus erreicht werden kann.

Taxi: sind in den größeren Städten vorhanden. Verhältnismäßig preiswert sind Gruppentaxis. Der Fahrpreis sollte vor Fahrtantritt vereinbart werden. Aus den Urlaubsgebieten gibt es vermehrt Meldungen über betrügerische bzw. erpresserische Verhaltensweisen bei Taxifahrern. Es sollten daher nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter benutzt werden. Fahrgäste sollten sich vorher, in ihrem Hotel/Reiseveranstalter, über das Fahrziel und den ungefähren Fahrtpreis, informieren. Die Bezahlung sollte nach dem Austeigen durch das Fenster erfolgen. 

FahrradIn Kairo sollte man von Fahrradfahren Abstand nehmen. In Luxor, wo es zahlreiche Fahrradverleihe gibt, kann man sich damit gut fortbewegen.

Mietwagen: können am Flughafen, in Kairo und in großen Hotels gemietet werden. Viele große Autoverleiher und einheimische Firmen sind vorhanden. Fahrer müssen mindestens 25 Jahre alt sein.

Unterlagen: Ein internationaler Führerschein und Versicherungsnachweis werden benötigt. Ein Carnet de Passage oder die Hinterlegung einer ähnlichen Sicherheit ist für die vorübergehende Einfuhr eines Automobils erforderlich. Alle Fahrzeuge (einschl. Motorräder) sind gesetzlich verpflichtet, einen Feuerlöscher und ein rotes Warndreieck mitzuführen.


 

Allgemeine Informationen:

 

Telefonnummer zur Kartensperrung:

EC-Karten: 0049-1805 02 10 21 oder 0049-69 74 09 87;

American Express: 0049-69 97 97 10 00;

Visa: 0049-800 81 18 440 oder 001-41 05 81 38 36;

MasterCard: 0800-819 10 40 (in Deutschland) oder 001-63 67 22 71 11;

Diners Club: 0049-203 34 77 905;

Zentral Sperr-Notruf: 0049-116 116;

 

Öffnungszeiten:

Banken: So. - Do. 08:30 - 14:00 Uhr.

Geschäfte: Winter: Di., Mi., Fr. und Sa. 09:00 - 19:00, Mo. und Do. 09:00 - 20:00 Uhr.

                Sommer: Di., Mi., Fr. - So. 09:00 - 12:30 und 16:00 - 20:00 Uhr.

Durch Ramadan kann es unterschiedlich sein.

Postämter: Täglich außer Freitag 08:30 - 15:00 Uhr. Die Postzentrale in Kairo ist 24 Std. geöffnet.

Informieren sie sich vor Ort über die genauen Öffnungszeiten, da sie abweichen können. 

 

Elektrizität / Stromnetz:

220 V, 50 Hz, in einigen ländlichen Gebieten 110 - 380 V.

Zweipolige Rundstecker sind Standard. Engpässe gibt es auch im Bereich der Stromversorgung. Bereits jetzt kommt es landesweit gelegentlich zu kurzfristiger (minuten- oder stundenweise) Stromabschaltungen, die sich mit steigenden Temperaturen verlängern könnten. 

 

Haustiere:

Für Hunde und Katzen wird bei der Einreise ein staatliches Gesundheitszeugnis aus dem Herkunftsland benötigt, das ab dem Ausstellungsdatum 2 Wochen gültig ist. Wird das Tier bei der Einreise dennoch für nicht gesund befunden, muss es für maximal 15 Tage in Quarantäne.

 

Trinkgeld:

10 - 12 % wird auf Hotel- und Restaurant-Rechnungen aufgeschlagen; ein Trinkgeld von ca. 5 % extra ist üblich. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

 

Zeit:

MEZ +1. Letzter Freitag im April bis letzter Freitag im September:

MEZ +2. (Sommerzeit in Ägypten = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) +2 Std.).

Differenz in Ägypten beträgt im Winter und Sommer jeweils +1 Std. (außer in den Monaten April und Oktober: 0 Std.).

 

 

Botschaften und Touristeninformationen:

 

Botschaft der Arabischen Republik Ägypten

Stauffenbergstraße 6-7

10785 Berlin, Deutschland

Tel.: (0049) (030) 477 54 70 

Fax: (0049) (030) 477 10 49

E-Mail: embassy@egyptian-embassy.de

Web.: http://www.egyptian-embassy.de

 

Botschaft der Arabischen Republik Ägypten

Hohe Warte 50-54

1190 Wien, Österreich

Tel.: (0043) (01) 370 81 04 

Fax: (0043) (01) 370 81 04 27

E-Mail: egyptembassyvienna@egytembassyvienna.at

Web.: http://www.egyptembassyvienna.at


Botschaft der Arabischen Republik Ägypten

Elfenauweg 61

3006 Bern, Schweiz

Tel.: (0041) (031) 352 80 12/13  

Fax: (0041) (031) 352 06 25

E-Mail: embassy.bern@mfa.gov.eg

 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

2 Sharia Berlin Sabri, (Ecke Sharia Hassan Sabri) Zamalek

11211 Kairo-Zamalek, Ägypten

Tel.: (0020) (02) 27 28 20 00 

Fax: (0020) (02) 27 28 21 59

E-Mail: info@kairo.diplo.de

Web.: http://www.kairo.diplo.de

 

Botschaft der Republik Österreich

El Nile Street 5, Wissa Wassef Street,5th Floor

Riyadh Tower, Giza

11111 Kairo, Ägypten

Tel.: (0020) (02) 35 70 29 75 

Fax: (0020) (02) 35 70 29 79

E-Mail: kairo-ob@bmeia.gv.at

Web.: http://www.aussenministerium.at/kairo

 

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

10, Abdel Khalek Sarwat Street, PO Box 633

11511 Kairo, Ägypten

Tel.: (0020) (02) 25 75 82 84

E-Mail: cai.vertretung@eda.admin.ch oder cai.visa@eda.admin

 

Ägyptisches Fremdenverkehrsamt

Kurfürstendamm 151

10709 Berlin, Deutschland

Tel.: (0049) (030) 88 72 46 70

Web.: http://www.egypt.travel/

 

Ägyptisches Fremdenverkehrsamt

Elisabethstraßé 4, Stiege 5/1, Opernringhof

1010 Wien, Österreich

Tel.: (0043) (01) 587 66 33

Web.: http://www.egypt.travel

 

Tourismusbüro von Ägypten

Stampfenbachstraße 42

8006 Zürich, Schweiz

Tel.: (0041) (044) 350 20 40

Web.: http://www.egypt.travel

 

 

Unsere Angaben basieren auf Quellen, die wir für zuverlässig halten. Dennoch kann keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts übernommen werden.

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